Kathedrale Saint-Aubain Namur
Die Kathedrale Saint-Aubain in Namur ist das wichtigste religiöse Gebäude der Stadt und des Bistums. Die spätbarocke Kathedrale wurde zwischen 1751 und 1772 nach einem Entwurf des italienischen Architekten Gaetano Pizzoni erbaut, was ihr einen außergewöhnlichen Charakter in Belgien verleiht. Die Kathedrale ist bekannt für ihre große Kuppel, ihren Marmoraltar und ihre Sammlung religiöser Kunstwerke, darunter Arbeiten von Jacques Du Broeucq.
Die Barrierefreiheit ist teilweise gegeben. Der Haupteingang an der Vorderseite hat einige Stufen ohne Rampe, aber an der Seite gibt es einen angepassten Eingang mit Rampe, der Zugang zum Mittelschiff bietet. Innen ist das Schiff eben und weitläufig, mit Ruhebänken entlang der Seitenschiffe. Der Chor und einige Seitenkapellen liegen etwas höher und sind über Stufen erreichbar. Barrierefreie Toiletten sind im angrenzenden Bistumsgebäude und in einigen nahegelegenen Gastronomiebetrieben vorhanden.
Die Kathedrale liegt am Place Saint-Aubain, nahe dem Parlament der Wallonie und dem Provinzmuseum für alte Kunst (Musée des Arts Anciens du Namurois). Behindertenstellplätze sind in der Tiefgarage Hôtel de Ville verfügbar. Die Kathedrale ist kostenlos zugänglich; für die Schatzkammer mit ihren Reliquien wird ein kleiner Beitrag erhoben.