Sankt-Dimpna-Basilika Geel
Die Sankt-Dimpna-Basilika in Geel ist eine der schönsten spätgotischen Kirchen der Kempen. Mit dem Bau wurde im 14. Jahrhundert begonnen, und der imposante Turm mit seiner schlanken Spitze prägt seit Jahrhunderten die Silhouette von Geel. Im Inneren findet man ein einzigartiges Retabel aus dem Jahr 1515, das die Lebensgeschichte der heiligen Dimpna erzählt, sowie eine reiche Sammlung religiöser Kunst, die auf eine jahrhundertealte Pilgertradition zurückgeht.
Für Rollstuhlfahrer gibt es einen angepassten Seiteneingang an der Nordseite der Basilika. Dieser Eingang hat eine leichte Rampe und führt zum Seitenschiff. Das Mittelschiff ist eben angelegt und bietet großzügige Durchgänge zwischen den Bänken. Der Hochchor ist über eine Schwelle von wenigen Zentimetern erreichbar. Der Turm und die Krypta sind leider nur über Treppen zugänglich. Während der Öffnungszeiten ist Personal anwesend, das gerne beim Öffnen des angepassten Eingangs hilft.
In der Nähe der Basilika gibt es einen kleinen Parkplatz mit zwei reservierten Behindertenparkplätzen am Markt. Die Umgebung rund um den Markt wurde kürzlich neu gestaltet und ist vollständig eben. Eine angepasste Toilette steht im Touristenbüro in hundert Meter Entfernung zur Verfügung. Ein Besuch der Basilika lässt sich gut mit einem Spaziergang durch das historische Zentrum von Geel oder einem Besuch des nahe gelegenen Jacob-Smits-Museums verbinden.
Die Basilika ist das ganze Jahr über für Besucher geöffnet, mit angepassten Öffnungszeiten während religiöser Feste. Geführte Besichtigungen auf Anfrage werden auf die Mobilität der Gruppe abgestimmt. Liebhaber der Orgelmusik können während des Sommerfestivals Konzerte in einer akustisch beeindruckenden Umgebung genießen.