Warandepark
Der Warandepark, auch als Parc de Bruxelles oder Brüsseler Park bekannt, ist der älteste und bekannteste Stadtpark der belgischen Hauptstadt. Er wurde 1776 im französischen Landschaftsstil auf dem ehemaligen Jagdgelände des Herzogtums Brabant angelegt. Zwischen dem Königlichen Palast und dem Föderalen Parlament gelegen, bildet er eine grüne Lunge im Herzen der Stadt. Mit seinen geometrischen Alleen, Brunnen, Statuen und schattenspendenden Bäumen ist er ein beliebter Ort für einen ruhigen Spaziergang oder eine Mittagspause im Grünen.
Die Hauptwege durch den Warandepark sind breit und befestigt, sodass sie für Rollstuhlfahrer gut befahrbar sind. Die kleineren Nebenwege können jedoch uneben sein oder einen teilbefestigten Belag aufweisen, was bei nassem Wetter die Befahrbarkeit erschweren kann. Der Park verfügt über einen inklusiven Spielplatz, der für Kinder mit und ohne Behinderung zugänglich ist und Spielgeräte bietet, die auch vom Rollstuhl aus genutzt werden können. Sitzbänke sind über den gesamten Park verteilt. Öffentliche Toiletten im Park sind begrenzt vorhanden und nicht immer barrierefrei.
Der Warandepark ist hervorragend erreichbar über die Metrostationen Park (Linien 1 und 5) und Arts-Loi (Linien 2 und 6), die mit Aufzügen ausgestattet sind. Behindertenparkplätze stehen entlang der umliegenden Straßen zur Verfügung. Der Park ist ein idealer Ausgangspunkt für einen Besuch des Königlichen Palasts, des BELvue Museums oder des Magritte Museums auf dem nahegelegenen Kunstberg.