Ostflämische Museumstour
Ostflandern verfügt über eine außergewöhnliche Museumslandschaft, die weit über das Genter Zentrum hinausreicht. Dieser anspruchsvolle Tagesausflug – oder ruhiger über ein Wochenende verteilt – führt Sie zu sechs Museen, die gemeinsam die gesamte Bandbreite von Kunst, Design und Geschichte zeigen. Alle sechs sind dank Aufzügen, Rampen und barrierefreien Toiletten für Rollstuhlfahrer zugänglich.
Beginnen Sie im Citadelpark mit dem S.M.A.K. für zeitgenössische Kunst und dem Design Museum Gent für angewandte Kunst und Möbeldesign. Beide verfügen über kürzlich erneuerte Zugangseinrichtungen, Aufzüge zu allen Etagen und einen Rollstuhlverleih am Empfang. Das STAM (Stadtmuseum Gent) erzählt die Geschichte der Stadt im restaurierten Bijloke-Kloster; der Rundgang durch das Museum ist gut zugänglich, mit einigen kleinen Schwellen, die mit Hilfe überwunden werden können. Das MIAT (jetzt als Industriemuseum bekannt) konzentriert sich auf industrielles Erbe in einer ehemaligen Baumwollspinnerei und ist vollständig für Rollstuhlbesuche ausgestattet.
Wer Zeit hat, sollte einen Ausflug nach Oudenaarde unternehmen: Das MOU Museum vereint Wandteppiche mit Silberarbeiten im Rathaus und einem angrenzenden Gebäude, beide über einen Aufzug zugänglich. Schließen Sie den Tag im Museum Dhondt-Dhaenens in Deurle ab, einem architektonischen Juwel mit modernistischer Kunst in einer waldreichen Umgebung an der Leie, vollständig rollstuhlgerecht.
Praktische Tipps: Diese Route ist an einem Tag ambitioniert – erwägen Sie eine Aufteilung in "Gent" und "außerhalb Gents". In Gent sind die vier Museen bequem mit dem Auto oder angepasstem öffentlichen Nahverkehr erreichbar; Behindertenparkplätze finden Sie unter anderem bei Bijloke und Citadelpark. Oudenaarde und Deurle erfordern ein Auto. Barrierefreie Toiletten sind in allen sechs Museen vorhanden. Die Museumscafés des STAM und von Dhondt-Dhaenens bieten die rollstuhlfreundlichsten Terrassen der Route.