Fort von Hollogne
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Fort von Hollogne

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Das Fort von Hollogne ist Teil des Lütticher Festungsgürtels, der im späten neunzehnten Jahrhundert von General Brialmont zur Verteidigung der Stadt Lüttich angelegt wurde. Das Fort liegt auf einer Anhöhe in Grâce-Hollogne, direkt am Flughafen Lüttich. Wie die anderen Forts des Gürtels spielte Hollogne eine Rolle in der Schlacht um Lüttich im August 1914, als es einem deutschen Angriff standhalten musste. Heute ist das Gelände eine Gedenkstätte und eine ruhige grüne Lunge auf der Anhöhe.

Die Barrierefreiheit ist teilweise gegeben. Die Außenwälle und die Zugangswege oberhalb des Forts sind teils mit Gras, teils mit halbbefestigtem Dolomitsplitt ausgeführt. Bei trockenem Wetter ist eine Runde entlang der alten Bastionen mit einem Outdoor-Rollstuhl oder einem elektrischen Scooter gut machbar. Die Innenräume und unterirdischen Galerien des Forts sind nicht oder nur sehr eingeschränkt zugänglich und werden nur bei spezialisierten Führungen geöffnet. Eine Toilette ist im kleinen Besucherpavillon teilweise zugänglich. Der Parkplatz liegt am Fuß der Anhöhe; die Steigung nach oben ist mäßig steil.

Hollogne ist über die E40 und die Ausfahrt Flughafen Lüttich erreichbar. Das Gelände ist tagsüber meist frei zugänglich, doch spezifische museale Öffnungen sind begrenzt; informieren Sie sich vorab bei der Gemeinde. Kombinieren Sie es mit dem Fort von Loncin, das näher liegt und den vollständigsten Museumsparcours des Lütticher Festungsgürtels bietet.