Grote Markt Antwerpen
Der Grote Markt von Antwerpen ist einer der ikonischsten Stadtplätze Flanderns. Er wird dominiert vom Renaissance-Rathaus (UNESCO-Weltkulturerbe als Teil der Belfriede) und umgeben von sechzehn reich verzierten Zunfthäusern. In der Mitte prangt der Brabo-Brunnen, der die Legende des Riesen Antigoon erzählt. Der Platz ist das pulsierende Herz der historischen Innenstadt.
Die Zugänglichkeit ist weitgehend gut. Der Platz ist vollständig eben und kürzlich neu gestaltet mit glatten Blausteinbahnen zwischen dem Kopfsteinpflaster, was bequemes Rollstuhlfahren ermöglicht. Die meisten Zunfthäuser werden heute als Gastronomiebetriebe mit zugänglichen Eingängen genutzt; nicht alle historischen Gebäude sind jedoch ebenerdig erreichbar. Das Rathaus hat nach der kürzlichen Renovierung einen vollständig zugänglichen Haupteingang mit Aufzug nach oben, einschließlich einer barrierefreien Toilette.
Barrierefreie Toiletten sind im Rathaus, im Fleischhaus und in verschiedenen Gastronomiebetrieben vorhanden. Behindertenstellplätze sind in der Tiefgarage Grote Markt vorgesehen, von der ein direkter Aufzug zur Platzebene fährt. Der Grote Markt ist ein hervorragender Ausgangspunkt für eine Rollstuhlwanderung zur Liebfrauenkathedrale, zum Rubenshaus und zu den Schelde-Ufern.
Gut zu wissen
- Reservierung
- Keine Reservierung erforderlich — der Platz ist öffentlich. Für das barrierefreie Rathaus (Aufzug + Behindertentoilette) genügt eine Terminvereinbarung für Gruppen.
- Stoßzeiten und ruhige Zeiten
- Am vollsten an Samstagnachmittagen, im Dezember (Weihnachtsmarkt) und während Stadtfesten wie Sinksen. Früher Morgen oder Sonntagvormittag ist eine ruhigere Zeit für Fotos.
- Hinweise
- Der Platz wurde kürzlich neu gestaltet, mit Blausteinstreifen zwischen dem Kopfsteinpflaster — komfortabel befahrbar. Nicht alle Gildehäuser sind ebenerdig erreichbar; die Eingänge der Gastronomie sind unterschiedlich.
- Besuchstipp
- Die Tiefgarage Grote Markt verfügt über einen direkten Aufzug zum Platzniveau. Kombinieren Sie den Besuch mit der Liebfrauenkathedrale (ebene Strecke, 200 m) und dem Schelde-Ufer über die ebene Kaianlage.