Schloss von Loppem
Das Schloss von Loppem, erbaut zwischen 1859 und 1863, ist eines der authentischsten neugotischen Schlösser Belgiens. Es wurde vom französischen Architekten Viollet-le-Duc und dem belgischen Kirchenarchitekten Jean-Baptiste Bethune entworfen. Das Schloss bewahrt sein originales Interieur mit Möbeln, Gemälden und Skulpturen aus dem 19. Jahrhundert. Historisch ist es auch bekannt, weil König Albert I. hier 1918 die Regierung der nationalen Einheit bildete.
Die Barrierefreiheit ist teilweise gegeben. Der Haupteingang hat einige Stufen; es gibt eine tragbare Rampe, über die Rollstuhlfahrer das Erdgeschoss betreten können. Die repräsentativen Salons, der Speisesaal und die Kapelle sind auf dieser Etage vollständig zu besichtigen. Die oberen Etagen, die die Schlafzimmer und das Historische Museum beherbergen, sind aufgrund schmaler Treppen nicht zugänglich. Der Schlosspark hat eine Mischung aus Kies- und Grasweg.
Eine barrierefreie Toilette ist im Besucherbereich vorhanden. Es gibt einen geräumigen Parkplatz mit Behindertenstellplätzen nahe dem Eingang. Der Park enthält auch ein kleines Labyrinth und einen Eiskeller. Von Loppem aus ist ein rollstuhlfreundlicher Ausflug nach Brügge sehr einfach. Das Schloss ist außerdem von weiten Agrarflächen und befestigten Feldwegen umgeben, die zu ruhigen Fahrradentdeckungen einladen.