St.-Bartholomäus-Kirche Lüttich
Die St.-Bartholomäus-Kirche in Lüttich, auf Französisch Église Saint-Barthélemy, ist eine der schönsten romanischen Kirchen Belgiens. Im 11. und 12. Jahrhundert mit ihrem typischen Westwerk mit zwei Türmen erbaut, liegt die Kirche im alten Viertel Outremeuse an der Maas. Ihr weltberühmter Schatz ist das Taufbecken von Renier de Huy aus dem Beginn des 12. Jahrhunderts, ein Meisterwerk der maasländischen Kupferkunst, das von der UNESCO als eines der sieben Wunder Belgiens anerkannt ist. Die Kirche wurde zwischen 1999 und 2006 gründlich restauriert und bietet einen einzigartigen Einblick in die mittelalterliche Kunst und Architektur des Fürstbistums Lüttich.
Die Barrierefreiheit ist aufgrund des historischen Charakters des Gebäudes teilweise gegeben. Der Haupteingang hat eine Schwelle, aber über eine angepasste Rampe an der Seite ist die Kirche zugänglich. Das Innere ist überwiegend ebenerdig, mit dem Taufbecken an einem zentralen Platz. Einige Seitenkapellen und die Krypta sind schwerer erreichbar. Behindertengerechte Toiletten sind nur begrenzt verfügbar; informieren Sie sich vorab beim Kirchenrat. Für eine geführte Besichtigung können Sie sich vorab beim Tourismusbüro von Lüttich anmelden.
Das Parken in unmittelbarer Nähe ist schwierig: Nutzen Sie vorzugsweise die Tiefgarage Cathédrale oder Saint-Lambert mit PMR-Plätzen. Die Kirche ist mit mehreren Linienbussen erreichbar und liegt zehn Gehminuten vom Place Saint-Lambert entfernt. Beachten Sie einige Kopfsteinpflasterabschnitte im alten Viertel Outremeuse, die das Fahren mit dem Rollstuhl erschweren können.