Villa Empain
Die Villa Empain ist ein prachtvolles Art-Deco-Herrenhaus an der Avenue Franklin Roosevelt in Brüssel, erbaut zwischen 1930 und 1934 nach Entwürfen des schweizerisch-belgischen Architekten Michel Polak. Das Haus wurde von Baron Louis Empain in Auftrag gegeben, dem Sohn des Industriellen Edouard Empain. Nach einer sorgfältigen Restaurierung wurde die Villa 2010 als Kulturzentrum unter Leitung der Boghossian Foundation wiedereröffnet. Sie bietet Wechselausstellungen, die den Dialog zwischen Ost und West fördern, sowie Veranstaltungen und Konzerte in einem bezaubernden Interieur aus Marmor, Silber und exotischen Hölzern.
Die Villa Empain ist vollständig rollstuhlgerecht. Der Eingang ist mit einer Rampe ausgestattet und ein Aufzug verbindet alle Etagen des Gebäudes. Die breiten Gänge und offenen Ausstellungsräume ermöglichen eine komfortable Navigation mit dem Rollstuhl. Barrierefreie Toiletten sind vorhanden. Entlang der Avenue Roosevelt stehen Behindertenparkplätze zur Verfügung.
Die Villa liegt im wohlhabenden Viertel nahe dem Bois de la Cambre, in Gehweite von Straßenbahnhaltestellen entlang der Avenue Louise. Ein Besuch lässt sich hervorragend mit einem Spaziergang im Bois de la Cambre oder dem nahegelegenen Leopoldpark verbinden. Der Bahnhof Brüssel-Luxemburg befindet sich ebenfalls in der Nähe.