Schlösser und Erbe im Hennegau
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Schlösser und Erbe im Hennegau

Der Hennegau besitzt einige der schönsten Schlösser und Industriedenkmäler des Landes. Dieser Tagesausflug vereint zwei fürstliche Residenzen mit zwei UNESCO-geschützten Bergbaustätten – eine einzigartige Kombination aus aristokratischem Prunk und Arbeitergeschichte. Alle vier Orte haben in den letzten Jahren in Barrierefreiheit investiert und bieten angepasste Einrichtungen für Rollstuhlfahrer.

Beginnen Sie im imposanten Château de Beloeil, das wegen seiner französischen Gärten manchmal als das "Versailles Belgiens" bezeichnet wird. Das Erdgeschoss des Schlosses ist über einen angepassten Eingang für Rollstühle zugänglich, und der Park bietet breite befestigte Wege um die zentralen Wasserflächen. Fahren Sie anschließend zum Château de Seneffe, einem Palast aus dem 18. Jahrhundert mit einer herrlichen Silbersammlung. Aufzüge und Rampen machen den größten Teil des Museums zugänglich, und die Parkgärten sind größtenteils befestigt.

Am Nachmittag wechseln Sie zum industriellen Erbe. Das Grand-Hornu ist ein außergewöhnliches Beispiel neoklassischer Industriearchitektur und beherbergt heute das MAC's (Musée des Arts Contemporains). Der gesamte Komplex ist über Rampen und Aufzüge zugänglich. Schließen Sie im Bois du Cazier in Marcinelle ab, seit 2012 UNESCO-Welterbe, wo das Gedenken an das Grubenunglück von 1956 im Mittelpunkt steht. Angepasste Wege führen Sie entlang der Schächte, der Hochöfen und des Gedenkmonuments.

Praktische Tipps: Planen Sie diese Route mit dem Auto, denn die Entfernungen sind beträchtlich (ca. 60 km zwischen Beloeil und Bois du Cazier). Alle Orte verfügen über eigene Behindertenparkplätze direkt am Eingang. Barrierefreie Toiletten sind überall vorhanden. Rechnen Sie mit einem vollen Tagesprogramm – eventuell können Sie die Route in zwei halbe Tage aufteilen (Schlösser versus Bergwerke). Die Cafeterias von Seneffe und Grand-Hornu bieten schwellenlose Terrassen, ideal für eine längere Mittagspause.