Grand-Hornu — Ehemaliger industrieller Bergbaukomplex, UNESCO-Welterbe, mit zwei Museen für zeitgenössische Kunst und Design. Teilweise barrierefrei.
Grand-Hornu
♿ Rollstuhlgerecht Museum
Foto: Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Grand-Hornu

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♿ Rollstuhlgerecht

Grand-Hornu ist ein ehemaliger Steinkohlebergbaukomplex in Hornu bei Mons, der 2012 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurde. Dieses imposante neoklassizistische Ensemble, erbaut in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts vom Industriellen Henri De Gorge, ist ein einzigartiges Beispiel für Industriearchitektur und sozialen Städtebau. Heute beherbergt es zwei renommierte Museen: das MACS (Museum für zeitgenössische Kunst) und das CID (Zentrum für Innovation und Design).

Die Barrierefreiheit von Grand-Hornu ist teilweise gegeben. Die Ausstellungssäle im Magasin au Foin, den Écuries und dem Nordflügel sind für Rollstuhlfahrer zugänglich. Das Atrium ist leider nicht zugänglich. Der Innenhof und die Hauptgänge bieten ausreichend Platz für Rollstühle. Behindertenparkplätze sind vorhanden und barrierefreie Toiletten stehen zur Verfügung. Die Eintrittskarte gewährt Zugang zu den Ausstellungen des MACS und des CID sowie zum gesamten Grand-Hornu-Gelände.

Grand-Hornu liegt im Borinage, westlich von Mons, erreichbar über die E19 und E42. Der Komplex bietet ganzjährig wechselnde Ausstellungen auf internationalem Niveau. Die Stätte ist eine faszinierende Schnittstelle zwischen industriellem Erbe und zeitgenössischer Kreativität und bietet einen bemerkenswerten Rahmen für einen kulturellen Tagesausflug im Hennegau.

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